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Name: Rave Racer
Entwickler: Namco (Japan)
Jahr: 1995
Typ: Doppel-Fahrsimulator
Spieler: 2 (bis 8 Spieler mit 4 Spielautomaten)
System: Namco System 22
In Kooperation mit:
Deutschen Computerspielemuseum Berlin (Leihgabe)
Circuit Lab (Game Lab der Medien- und Kommunikationswissenschaft, MLU)
Restaurationsteam:
Prof. Jonas Hansen, Valentin Behrendt (Spezialisierung), Steffen Schwenke (Rechenzentrum), Anton Lonius, Anna Welschof
1995 geschätztes Produktionsdatum
2019 Privatbesitz Marcus, Berlin Forumpost Arcadezentrum 20. Mai 2019
15. September 2019 c-base Berlin (Antwort cascha und coon), Austausch der defekten Röhrenmonitore durch Flatscreens, (Fotodoku)
14. September 2023 Computerspielemuseum Berlin (insta post)
02. September 2023 Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle - MMVR
Zusammenfassung des Zustandes des Rave Racers vor der Restaurierung:
Da bei dem Rave Racer nicht mehr die ursprünglichen Monitore enthalten waren musste hier eine Schnittstelle geschaffen werden. Mit Unterstützung von Steffen Schwenke gelang es einen Adapter zum SCART-Anschluss zu bauen.
Der selbstgebaute Adapter ist ähnlich aufgebaut, wie kommerzielle Adapter aus dem Arcade-Elektronikbereich (wie wir später rausfanden). Beinah baugleich ist hier zum Beispiel das Board: RGB to Video Scart PCB board von ArcadeExpress.
Diese Adapter wurde später durch ein „ZEZEFUFU Game Video Converter Board“ getauscht um auch aktuellere Monitore anzuschließen. Des weiteren entstand eine neue Bildschirmhalterung welche es ermöglicht die Höhe der Monitore zu adjustieren.
Der orginale Fußraum wurde seit 1995 durch eine Textilmatte ersetzt, welche nun starke Gebrauchsspuren aufwies. Um dem orginalen Fußraum so nahe wie möglich zu kommen wurde anhand der Rückstände des ursprünglichen Materials eine passende Fußmatte erworben und zurechtgeschnitten.
1. Orginale Fußmatte
2. Neue Fußmatte
Um die neue Fußmatte anzubringen mussten zunächst die Textilmatte sowie Kleberückstände und Verschmutzungen entfernt werden.
Auch der Fußbereich der Sitze hat über die Jahre starke Gebrauchsspuren bekommen, weswegen auch hier eine neue Fußmatte eingesetzt wurde.
Aufgrund der starken Beschädigungen am rechten Lenkrad war es notwendig das Mittelstück nachzubauen. Dafür wurde die Form des Orginalstücks übernommen und aus einer Aluminiumplatte gesägt. Die Oberfläche sowie die Kanten wurden abgeschliffen. Um der Orginal-Lackierung so nah wie möglich zu kommen wurde eine Materialprobe schwarz lackiert.
1. Orginallenkrad
2. Nachbau des Mittelstücks
3. Materialprobe (schwarze Lackierung)
Durch das Fehlen eines Matallbolzens wurde die Rotation des Lenkrades nicht an den dafür vorgesehenen Potentiometer übertragen.