Im Rahmen der Ideenfindung setzten wir uns mit verschiedenen Methoden aus dem Delft Design Guide auseinander. Einige davon waren bereits bekannt, wie zum Beispiel das Design Drawing to Define, eine Methode zur visuellen Darstellung von Designideen und Details. Andere, wie das Written Scenario – eine schriftliche Form des Storyboardings, bei der ein Nutzungsszenario in Worten beschrieben wird – eröffneten uns ganz neue Ansätze zur Entwicklung von Gestaltungslösungen. Darüber hinaus wurde mit dem Product Journey Mapping die Reise eines Produkts von der Produktion bis zur Entsorgung dargestellt. So konnten wir die gesamte Wertschöpfungskette analysieren und mögliche Schwachstellen oder Verbesserungspotenziale identifizieren. Project Value Modelling legt den Fokus auf die Ermittlung und Visualisierung des Wertes, den ein Projekt für verschiedene Interessengruppen generiert. Das Sustainable Business Modelling befasst sich mit der Entwicklung von Geschäftsmodellen, die Nachhaltigkeit berücksichtigen. Ziel ist es, ökologisch und sozial verantwortliche Geschäftsideen zu schaffen, die auch wirtschaftlich tragfähig sind. Die Ansoff Growth Matrix bietet eine strategische Perspektive auf das Wachstum eines Unternehmens oder Projekts. Sie klassifiziert Wachstumsmöglichkeiten in vier Kategorien: Marktdurchdringung, Marktentwicklung, Produktentwicklung und Diversifikation. Segmentation-Targeting-Positioning (STP) ist eine Möglichkeit, Zielgruppen präzise zu definieren und zu erreichen. Sie besteht aus der Segmentierung des Marktes, dem gezielten Ansprechen einer spezifischen Zielgruppe und der Positionierung des Produkts oder der Dienstleistung im Markt. Mit der Collage können Ideen und Stimmungen visualisiert werden, indem Bilder, Materialien und Farben kombiniert werden, um ein bestimmtes Thema oder eine Atmosphäre auszudrücken. Storyboarding ist eine narrative Methode, die die Nutzung eines Produkts oder einer Dienstleistung in Form von gezeichneten Szenen visualisiert. Sie eignet sich, um Abläufe und Nutzungsprozesse anschaulich darzustellen.Die Studierenden modifizierten diese Methoden teilweise für ihre eigenen Zwecke und nutzten sie intensiv im Ideenfindungsprozess. Insgesamt erwiesen sich alle Methoden als wertvolle Werkzeuge, da sie neue Perspektiven und strukturelle Herangehensweisen boten. Alle empfanden den Einblick in die Methoden als äußerst hilfreich.
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Ausstellung
ZUKÜNFTE – Material und Design von Morgen