Tom Ka-und Kürbissuppe mit Agar versetzt
– Shirley Safera & Philip Kühlke –

Bei unserem Konzept ging es um eine gesunde und herzhafte Alternative zum Schokoladenrotationsguss der ersten Fachaufgaben Woche. Dabei wollten wir spielerisch an die Sache herangehen: Die Suppe sollte stapelbar und individuell mit Toppings gestaltbar sein, eine Alternative zu herkömmlichen Tütensuppen.
Um dies umzusetzen, haben wir uns für Agar als Bindemittel entschieden. Bei der Form haben wir uns von Legosteinen inspirieren lassen und ein Baukastensystem in Rhino entworfen, das wir dann 3D gedruckt und anschließend in Silikon abgeformt haben. Im Prozess trat für uns der futuristische Aspekt unserer Form in den Vordergrund, da unsere stapelbare Suppe kaum mehr an Essen erinnert  und somit eine dystopische Wirkung hat. 
Es könnte also Astronautennahrung sein, weil es ungekocht ein nahrhafter Suppenpudding wäre und gekocht zu einer Suppe wird.

Material: Agar
Unser Objekt besteht aus Tom Ka und Kürbis Suppe versetzt mit Agar. Die Eigenschaften vom Agar fanden wir dafür passend, da es eine feste Konsistenz bildet, mehrfach aufkochbar und als schnell nachwachsendes Material auch nachhaltig ist. Die ersten Versuche scheiterten, da die Konsistenz der Masse zu dickflüssig war um die zwei Hälften in Rotation zu einem Objekt zu verbinden. In einem weiteren gescheitertem Versuch hat sich die Masse nicht vollständig in der Silikonform verteilt, ebenfalls weil sie zu dickflüssig war.
In den erfolgreichen Versuchen haben wir die Silikonform zunächst tiefgekühlt und die Masse bei circa 55 °C in die Form gefüllt. Diese haben wir zuerst im warmen rotiert und den Prozess unter kaltem Wasser fortgesetzt, damit es schneller abkühlt.